Zeittafel





Vor 150 Millionen Jahren
Der Isteiner Klotz bildet sich, ein rund 150 Millionen Jahre alter Korallenstock mit einer ca. 70 Millionen Jahre alten vielschichtigen Tertiär-Kappe.


Vor ca. 600 000 Jahren
Der Rhein fließt 30 m höher und spült etwa 100 Höhlen aus.


Ca. 2000 v. Chr.
Steinzeitmenschen in den Höhlen und auf der Hochfläche die Jaspis-Kultur.


550 v. Chr. bis 500 n. Chr.
Besiedlung durch Kelten, Römer und Alemannen (alemannische Landnahme).


Ab 700
Christianisierung des alemannischen Landes.


Um 1100/1200
Bau der Doppelburg auf und am Klotzen durch die Bischöfe von Basel, Bau der Veits-Kapelle.


Um 1105
Gründung des Klosters "Von unseren lieben Frowen zu Istein" am nördlichen Fuße des Klotzens; das Kloster war Cluny zugeordnet.


14. April 1139
Ersterwähnung Isteins als "Curtis de Hiesten" in einer Urkunde des Papstes, wo der Ort als Besitz des Basel Bischöflichen Hochstifts erscheint (Dinghof, das heutige Schlossgut).


1275
Istein wird erstmals als eigene Pfarrei genannt.


1292
Reben in Istein verzeichnet.


1303
Erste Erwähnung einer Kirche, als Eigenkirche des Dinghofes.


1384
Der unterlegene Bischofskandidat W. Schaler verpfändet die Burg Istein an Herzog Leopold III von Österreich.


1386
Die Burg geht unter dem Schutze Österreichs an Graf Konrad von Freiburg über.


1387
Ein verheerender Brand vernichtet die Klosterkirche und Wohngebäude samt Einrichtung und Ausstattung, Bücher, Briefe und Urkunden.


1392
Die Burg wird an die Adelsfamilie Münch von Landskorn weiterverpfändet.


1397
St. Michael als Kirchenpatronat wird erstmals erwähnt.


1409/11
Eroberung und Schleifung der Bischofsfeste auf dem Klotzen mitsamt Veits-Kapelle durch die Basler Bürger. Mit den Steifen, die nach Basel geschafft werden. Errichtet man das Riehentor.


1435
Die zerstörte Klotzenfestung geht zurück an den Basler Bischof.


Um 1650
Wiederaufbau der Veits-Kapelle


1803
Nach der Französischen Revolution und der Neugestaltung Europas durch Napoleon, entsprechend den Beschlüssen von Campo Formio und Luneville, kommt Istein zu Baden.


1803
Gründung des Großherzogtums Baden und Beitritt Badens zum Deutschen Zollverein. Es entstehen erstmals Zollgrenzen gegen Basel.


1820-1822
Bau der Kirche St. Michael


1840-1875
Rheinkorrektion nach Plänen von Oberst Johann Gottfried Tulla. Danach liegt das Fischerdorf Istein nicht mehr am Rhein, sondern an einer dem Ackerbau zugeführten Ebene.


1844-1848
Bau der Eisenbahn mit den drei Tunneln Klotzen, Kirchenberg und Hardberg. Portale heute unter Denkmalschutz.


1902-1912, 1936-1943
Bau der Festungsanlangen im und auf dem Klotzen.


1919, 1947-1949
Schleifung und Sprengung der Festung.


1959
Bau der Umgehungsstraße.


1960-1962
Errichtung der Festhalle und der Schule.


1959-1962
Bau der Autobahn.


1971-1974
Erweiterung des Friedhofs und Bau der Abdankungshalle.


1973
Naturschutzgebiet Totengrien (Orchideenwiese).


1974
Der Ortskern am Kirchberg wird als Ensemble unter Denkmalschutz gestellt.


1986
Der Isteiner Klotz wird wegen seiner Einzigartigkeit und seiner Flora und Fauna als 500. Naturschutzgebiet in Baden-Württemberg ausgewiesen.


1989
Wiederaufbau der Veits-Kapelle,
Jubiläum 850 Jahre Istein.
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